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Von wegen Talkshows sind schwachsinnig...
Ausgedacht von Jule und Maja

Es war Dienstagabend, Maja und ihre Freundin Jule saßen in Majas Zimmer und schwärmten. Bei der 15-jährigen Maja hieß der Grund ihrer Aufregung Thomas Nietner, bei der 14-jährigen Jule war es Joshua Jackson, der den Pacey in Dawon´s Creek spielt. Schon seit Wochen redete sie von nichts anderem, als dass sie jetzt Geld sparen und an den Drehort fliegen wollte, oft war sie aber auch deprimiert, ohne jegliche Hoffnung ihren Star jemals persönlich kennen zu lernen.
Maja kannte Thomas erst seit wenigen Wochen, da er neu in ihrer Klasse gekommen war. Doch vom ersten Augenblick war ihr klar, der und kein anderer! Leider wurde sie oft in ihren Gedanken gestört, weil ein gewisses Mädchen, dessen Namen schon öfters erwähnt wurde, sie ständig mit ihrem Liebling „Josh“ vollquatschte. Um sich abzulenken sowie ihrer Freundin zu helfen (und natürlich auch um etwas Ruhe zu haben), schreib Maja einen Brief an ihre Lieblingstalkshow „Andreas Türk“. Er enthielt folgendes:

Lieber Andreas,
Ich möchte Dich um einen großen Gefallen bitten. Es geht um meine Freundin Jule. Sie ist total verknallt in den Schauspieler Joshua Jackson! Es gibt kein anders Thema mehr in unseren Gesprächen und meine Probleme muss ich dadurch zurückstecken.
Jeden Sonntag sitzt sie um Punkt 17.05 Uhr vor dem Fernseher und glotzt regelrecht hinein. Danach folgt eine mindestens einstündige Auswertung der neusten Folge.
Fast jeden Morgen erzählt sie mir von ihrem schönen Traum, den sie in der letzten Nacht hatte.
Bitte hilf mir!
Könntest du nicht ein Treffen organisieren? Ich weis Du bekommst viele solcher Briefe, aber dieser ist ein Notfall! Bitte lass mich nicht im Stich!!!
Deine Maja
P.S. Deine Show ist echt cool!

Und wirklich, nach acht Wochen bekam Maja einen Brief von Pro 7. Sofort stürmte Maja in Ihr Zimmer und riss den Umschlag auf. Es fielen zwei Tickets für die „Andreas- Türck- Show“ am 11.09.2000 heraus. Beigelegt war ein handgeschriebener Zettel von Andreas, er schrieb dies:

Liebe Maja,
Danke für deinen Brief. Ich möchte Dir gerne helfen. Unsere Redakteure und viele andere Mitarbeiter haben es geschafft „Josh“ in die Sendung zu kriegen! Erzähl Jule noch nichts davon, es soll eine Überraschung werden. Sag Ihr einfach Ihr seid zu dem Thema „Richtig gute Freunde“ eingeladen. Also, wir sehen uns dann am 11.09.2000.
Dein Andreas
P.S. Freut mich, dass dir meine Sendung gefällt.
P.P.S. Hoffe Jule hat danach mehr Zeit für deine Probleme!

Maja Jubelte und Erzählte sofort ihrer Erzieherin Yvonne von dem Brief. Die lächelte, war jedoch noch etwas misstrauisch.
Am Abend berichtete Maja sofort Jule von der Einladung, aber die Überraschung behielt sie für sich. Sie freute sich riesig für Jule, doch dann musste sie wieder an Thomas denken. Wie süß er die heute angelächelt hatte, zum dahinschmelzen! Wenn er sie doch nur ansprechen würde.
„Es kribbelt total in meinem Bauch, wenn ich an ihn denke!“, beschrieb sie ihr Gefühl Jule.
„Da das kenn´ ich. Bei Josh geht’s mir genauso. Er ist ja so süß...“ BLA BLA BLA…
“Wann hört das bloß auf?“, fragte sich Maja, aber dann lächelte sie.

Am 11.09.2000 war es soweit.
Schon war der große Tag gekommen. Um 10.00 Uhr standen Maja und Jule am Hamburger Hauptbahnhof und wurden auch schon fünf Minuten später von einem Mann, welcher ein Pro 7 Cappy trug abgeholt. Unterwegs erzählte er uns von den Studios und das die beiden nicht aufgeregt sein sollen. Bald darauf lernten sie Andres Türck kennen. Er begrüßte beide herzlich und lächelte Maja geheimnisvoll an, sie erwiderte sein Lächeln mit einem vielsagenden Blick.
„Na freust du dich schon auf die Show?“, fragte er Jule.
„Klar, Maja und ich sich richtig gute Freunde, cool das wir zu diesem Thema in die Show kommen dürfen.“ Bei diesen Worten musste Maja lächeln, doch Andreas ließ sich nichts anmerken.
Um 13.00 Uhr sollten die Aufnahmen beginnen. Als erstes sollte Maja auf die Bühne und Jule in einen Schalldichten Raum. Maja erzählte dem Publikum die ganze Geschichte, von der Schwärmerei, dem Brief an Andreas und wie sie schließlich hierher gefahren sind um sich zu der Show mit dem Thema „Richtig gute Freunde“ ausfragen zu lassen.
Dann wurde Jule auf die Bühne gerufen. Sie war aufgeregt, das merkte man ihr jedoch nicht an.
„Warum bist du denn heute hier?“, war die erste Frage von Andreas.
„Weil Maja und ich total gut zu deinem heutigen Thema passen.“ Von dem Publikum war leises Gekicher zu hören. Das überhörte Jule jedoch.
„Wir haben auch noch eine Überraschung für dich.“, sagte Andreas, nach ein paar weiteren fragen.
„Echt, was denn?“
„Frag doch mal Maja.“
„Also eigentlich heißt die Sendung gar nicht „Richtig gute Freunde“, sondern „Heute erfüll´ ich dir deinen größten Wunsch“ und das hat Andreas auch fast geschafft.“, erklärte Maja.
„Fast?“, war die prompte Frage von Jule.
„Ja, eigentlich solltest du ein Treffen mit Joshua Jackson bekommen, aber du weißt ja, wie viel Stress und wie wenig Zeit solche Promis haben. Er lässt dich aber ganz lieb grüßen.“
Doch etwas enttäuscht, probierte Jule zu lächeln, es gelang ihr jedoch nicht so richtig. Kurz darauf wurde ein Videoband von Josh für Jule abgespielt. Er entschuldigte sich, dass er nicht kommen konnte. Plötzlich kam jemand aus der Redaktion und flüsterte Andreas etwas zu. Er verzog keine Miene, meinte nur, Jule solle sich doch mal umdrehen.
Die große Tür am anderen Ende des Studios öffnete sich langsam, Scheinwerfer leuchteten die Person an, welche aus der Tür hervortrat. Nach ca. fünf Sekunden war jedem klar, wer dort die große Showtreppe hinunter stieg, es war JOSHUA JACKSON!
Jule schlug die Hände vors Gesicht, Freudentränen stiegen in ihre Augen, als er langsam auf sie zu kam. Jule stand auf und lief direkt in seine ausgebreiteten Arme. Josh drückte sie ganz fest an sich und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Das Publikum fing an zu klatschen und Andreas kommentierte diese rührende Szene. Maja lächelte zufrieden, wie gern würde sie jetzt in Thomas´ Armen liegen. Andreas sagte etwas zu Jule und Josh, aber Maja konnte nicht zuhören – sie musste an Thomas denken!
Zu dem Treffen mit Joshua gehörte auch ein Wochenende zu zweit in Österreich. Zwei Tage nach der Show ging es los. Kurz darauf erreichten Maja ein Brief und Fotos, welche Jule und Josh im Schnee herumtollen zeigten: Maja freute sich für die zwei.
Mit Thomas hatte sie heute sogar schon geredet! Er fragte sie, ob sie vielleicht noch zwei Karten für das Eisbärenspiel hätte. Maja bejahte sofort. Sie traute sich sogar ihn zu fragen: „Wir können ja zu viert gehen? Du, Steffi, Hannes und ich. Wird bestimmt lustig.“
„Ähm, wir sehen uns bestimmt dort.“ Auf der einen Seite enttäuscht, auf der anderen Seite hocherfreut, schlenderte sie nach Hause.
Nun saß sie vor ihrem Schreibtisch und probierte sich auf Mathe zu konzentrieren. Aber natürlich klappte das nicht! Wie sie dieses Fach hasste!
In der Zwischenzeit kuschelten Jule und Josh in der kleinen Skihütte...

Am Abend beim Eisbärenspiel: Steffi hatte auf einmal keine Zeit mehr und Hannes musste „seiner Mutter helfen.“
Maja und Thomas standen also (jeweils ohne Begleitung) an verschiedenen Enden des Stadions.
Halbzeit: Die Gegner führten mit ganzen sechs Toren! Plötzlich, als die Grüße vorgelesen wurden, hörte sie ihren Namen in Verbindung mit folgender Nachricht: „T.N. grüßt seine Maja ganz lieb und möchte sich dafür entschuldigen, dass er manchmal so abweisend ist, das ist reine Schüchternheit!“
Maja war einen Moment wie in Trance, doch dann dachte sie: „T.N., das kann auch Tim Nippel sein und Majas gibt es viele.“
Als sie sich eine Bockwurst kaufen gehen wollte, merkte sie das ihr Geldbeutel weg war.
„Komm, ich bezahle dir das.“, sagte eine wohlbekannte Stimme hinter ihr. Es war... DAVE! David steht schon seit der 7. Klasse auf Maja aber sie sah ihn nur als ihren besten Schulfreund.
„Oh... Hallo Dave. Du mir ist nicht gut, ich muss nach Hause... Tschüss.“, sagte Maja. Verdutzt blieb Dave mit der Bockwurst in der Hand stehen.
Auf dem Weg nach Hause dachte sie über die Durchsage im Stadion nach.
„Hast du vielleicht ´nen Moment Zeit?“, fragte auf einmal irgendein Mensch hinter ihr.
„Was ist?“, maulte sie den Typen an ohne sich umzudrehen.
„Hast du meine Massage nicht verstanden? Oder bist du nicht mehr interessiert?“
„Ach Thomas, du bist das... Sorry.“, sagte Maja überrascht, „die Nachricht war von... von DIR?“
„Ja, sie war von mir.“
„Ähm, aber am Telefon sagtest du doch, dass ich nicht dein Typ bin und was ist mit... Desi?“ (A.d.A. das sagte er wirklich. Jule hatte mal mit ihm telefoniert und er meinte er steht auf die langhaarige, blonde, schöne Desi...)
„Ach die, weißt du es noch nicht? Die hat was mit Sebastian und außerdem mag ich wirklich nur dich“, antwortete er, wobei er leicht rot wurde. Maja wusste in diesem Moment nicht was sie sagen sollte, aber sie musste nichts sagen. Thomas schaute ihr tief in die Augen und langsam kamen sich ihre Köpfe entgegen und ihre Lippen trafen sich. Sie versunken in einem Kuss, der nie enden sollte...

Am nächsten Tag rief Steffi bei Maja an.
„Du ich muss unbedingt mit dir reden. Hast du heute Zeit?“ Doch kurz vorm Treffen sagte Steffi wieder ab. Maja wurde langsam sauer, sie fühlte sich nicht ernst genommen. Sie hatte ein Verdacht, aber den behielt sie für sich. Thomas ging es mit Hannes ähnlich, gab es da etwa einen Zusammenhang? Aber zum Glück lief mit Thomas alles super!
Jule war mit Josh wieder in Berlin und „natürlich“ waren sie liiert. Leider musste Josh in zwei Wochen wieder in die USA zurück, weil neue „Dawson´s Creek“- Folgen gedreht werden sollten. In der restlichen Zeit wollten sie zu zweit Berlin unsicher machen. Doch ihr Glück sollte getrübt werden...
Als Jule am Montag in der Schule ankam, stürmte Kathleen auf sie zu.
„Du wirst es nicht glauben, dieser Mistkerl! Verdammt, wenn ich den erwische, am liebsten würde ich ihn den Hals umdrehen!“
„Was ist denn los? Komm endlich zur Sache!“, forderte Jule.
„Hier lies das.“, sagte Kathleen und drückte ihr einen Zeitungsartikel in die Hand. Die Überschrift war schockierend:
„JUNGSTAR JOSHUA JACKSON LÄSST NICHTS ANBRENNEN“  und im Artikel stand folgendes Zitat von Josh: „Ich bin jung und begehrt, warum immer ehrlich zu seiner Freundin sein? Ich will halt Spaß haben, ist das so verwerflich?“
Jule stießen Tränen in die Augen. Kathleen fühlte sich hilflos.
„Du weißt doch was die Presse sich manchmal ausdenkt, du kennst ihn doch am besten.“, sagte sie tröstend.    
„Sorry, aber ich will jetzt allein sein. Ich geh jetzt erst mal nach Hause.“
„Hey, warte doch mal...“, rief Kathleen noch, doch Jule war schon weg.
„Scheiße!“, brüllte Jule über die Straßen und es war ihr total egal, ob die Leute sie schräg anguckten.
Als es am Abend klingelte und Josh vor der Tür stand, kassierte er erst mal eine saftige Ohrfeige. Jule hielt ihm den Artikel, über ihn, vor die Nase und bevor er die Chance hatte alles zu erklären, schmiss sie ihn raus. Völlig deprimiert versteckte sie sich in ihrem Zimmer und war nur selten draußen.
Josh versuchte oft mit Jule zu reden, er kam vorbei oder rief an.
Irgendwann wurden auch die Betreuer von Jule auf ihre Probleme aufmerksam. Yvonne probierte mit ihr zu reden, doch mit nicht sehr großem Erfolg.
“Lass es ihm doch wenigstens erklären, es geht ihm bestimmt genauso schlecht wie dir.“, redete Yvonne auf sie ein.
„Pah, der amüsiert sich jetzt wahrscheinlich schon wieder mit der Nächsten .“, sagte Jule mit Tränen in den Augen.
„Das glaubst du doch wohl selber nicht.“
Du musst es ja wissen, kannst du mich vielleicht einfach mal in Ruhe lassen? Auf Wiedersehen!“, mit diesen Worten war das Gespräch für Jule beendet.
Yvonne schüttelte nur den Kopf über diesen Trotz und verließ das Zimmer. Yvonne überlegte trotzdem mit ihrer Kollegin Katrin, wie man Jule helfen könnte. Josh hatte ein Brief für Jule abgegeben, den Yvonne vorm rausgehen noch auf ihren Tisch legte. In diesem Brief erzählte er Jule ganz ehrlich, dass er am Anfang von Dawson´s Creek, also seiner richtigen Karriere, nichts von festen Beziehungen hielt und viele Mädchen für eine Nacht mit nach Hause nahm. Doch nach zwei Monaten hatte er genug von diesen Eskapaden und führte wieder ein „normales“ Leben. Es gab zwar noch zwei Affären, aber die haben ihm nichts bedeutet. Der Brief klang absolut ehrlich und Jule glaubte ihm. Sie wollte sich mit ihm aussprechen.

Am nächsten Tag hatten sie sich in ihrem Lieblingscafé an der Schönhauser Allee verabredet. Jule kam 20 Minuten zu spät, aber Josh wartete geduldig an ihrem Stammtisch, hinten in der Ecke. Sie begrüßten sich nur mit einem „Hi“ und „Wie geht es dir?“ Nachdem sie zwei Karamellmacciato (wie wird das geschrieben?) bestellt hatte ergriff sie plötzlich das Wort: „Es tut mir leid, dass ich einem blöden Zeitungsartikel mehr vertraut habe als dir. Entschuldige...“
„Ich hätte dir von früher und den anderen Mädchen erzählen sollen... Ist jetzt wieder alles in Ordnung?“
Statt einer Antwort zog sie ihn zu sich heran und sie versanken in einem langen Kuss...

Maja saß in der Zeit mit Thomas in ihrem Zimmer und sie überlegten, was bloß mit Steffi und Hannes los war. Ein Verdacht war ja da: Die beiden haben was miteinander! Aber jetzt wollten sie Hannes und Steffi genau beobachten, um heraus zu finden, was zwischen den Beiden lief.
Nach der Schule lief Maja Steffi – und Thomas Hannes nach. Beide gingen erst mal nach Hause. Doch um 16.00 Uhr hatten sie sich im Park verabredet und natürlich trafen sie sich auch dort.
Als Hannes und Steffi es sich gerade auf einer Bank gemütlich gemacht hatten zwängten sich Maja und Thomas hinter einen Busch. Bis jetzt hatte ihr Plan doch wunderbar geklappt, aber gerade als Hannes´ und Steffis Köpfe aufeinander zusteuerten, musste Maja ganz schrecklich niesen! Die beiden Verliebten drehten sich erschrocken um und Thomas sowie Maja liefen knallrot an!
„Ähm... hallo“, sagte Thomas verlegen.
„Ist ja ein Zufall, dass wir euch hier treffen, hehe...“, murmelte Maja mit gesenktem Kopf.
„Was fällt euch ein uns nachzuspionieren?“, schrie Steffi die beiden an.
„Ey Thomas, das hätte ich echt nicht von dir gedacht. Ich dachte, wir sind Kumpel.“, sagte Hannes traurig und wütend zugleich.
„Ähm... Wir  gehen dann mal...“, antworteten die „Schnüffler“ bzw. die „Spione“ gleichzeitig und flüchteten durch die Büsche. Aber wenigstens hatten sie jetzt den Beweis, dass Steffi und Hannes mehr als Freunde waren.
„Glaubst du, dass die zwei lange auf uns sauer sein werden?“, fragte Maja später Thomas.
„Keine Ahnung, aber irgendwie werde wir das wieder gutmachen.“, entgegnete Thomas bestimmt. Sie stimmte ihm zu und beide kuschelten sich nachdenklich aneinander.

Eines Abends, als Josh und Jule zusammen saßen, schaute er sie auf einmal ernst an und begann dann zu reden: „Du weißt, dass ich in vier Tagen zurück in die Staaten muss.“
„Mhm...“, nuschelte Jule mit gesenktem Blick in ihren Schal. „Schade, dass das mit dem
High- School- Jahr in Chicago nicht geklappt hat.“, sagte er traurig.
„Vielleicht wird es ja was im nächsten Jahr.“
„Wenn du ein Jahr warten möchtest...“, sagte Josh ohne eine Miene zu verziehen.
„Wie meinst du das?“, fragte Jule plötzlich aufschauend.
„Na, dein Austauschjahr ist nur in Chicago nicht machbar, aber nach North Carolina kannst du in vier Tagen mit mir fliegen.“ Stürmisch fiel sie ihm um den Hals.
„Da ist doch dein Drehort! Dann sind wir ja das ganze Jahr zusammen!“, freute Jule sich riesig.
„Das muss ich unbedingt Maja erzählen!“, rief sie aufgeregt.
„Kein Problem, geh ruhig rüber. Ich muss sowieso noch was mit den Tickets klären.“ Sie gab ihm noch schnell einen Kuss und war dann auch schon verschwunden. Von weitem hörte man dann nur noch: „Ich ruf dich an!“
Bei Maja angekommen (sie war gerade bei ihrem Dad), erzählte Jule ihr die ganze Geschichte. Maja war total begeistert und sagte immer nur: „Man, hast du ein Glück...“ Die restliche Zeit bis zum Beginn der Reise vergingen wie im Flug und bevor man sich versah standen Jule und Josh mit Freunden und Jules Familie sowie ihren Erziehern auf dem Flugplatz.
Erst jetzt wurde ihr richtig bewusst, dass es sich um ein ganzes Jahr(!) in Amerika handelte.
„Schade, dass Maja und Thomas nicht mitkommen können.“, sagte Jule. Nachdem sie sich von allen verabschiedet hatten, machten sich die beiden auf den Weg zu ihrer Maschine. Jule war traurig, dass sie ihre Lieblinge für so lange Zeit nicht sehen würde und dass sie sich nicht von allen verabschieden konnte. Als Josh ihren gesenkten Kopf und ihre traurigen Augen sah, sagte er: „Eigentlich solltest du sie ja selbst entdecken, aber unter diesen Umständen...“
„Was sollte ich selbst entdecken?“
„Deine Überraschung.“, sagte er schmunzelnd.
“Überraschung?“, fragte sie erstaunt. Ohne etwas zu sagen, deutete Josh auf das Flugzeug. Und wer winkte aus dem kleinen runden Fenster? Natürlich war es... DAVE! Nein, nein. Diesmal waren es Thomas und Maja. Jule fiel Josh um den Hals.
„Wie hast du das schon wieder geschafft?“, fragte sie ihn glücklich.
„Ist doch nicht so wichtig. Die Hauptsache ist, dass du dich freust.“, erklärte er bescheiden. Jule gab ihm noch ein dickes Bussi und dann „stürmten“ sie auch schon auf das Flugzeug zu.
„Warte mal!“, sagte Josh auf einmal und hielt sie am Arm.
„Ich bin froh, dass Maja damals diesen Brief geschrieben hat... Ich... ich liebe dich!.“ Bei diesen Worten schaute er mit seinen Hundeaugen tief in die ihren.
„Ich liebe... dich auch.“, erwiderte Jule lächelnd.
„Und das alles haben wir nur Maja und einer Talkshow zu verdanken. Da sag noch mal einer Talkshows seien Schwachsinnig!“
Im Flugzeug angekommen umarmten sich Jule und Maja und fünf Minuten später flog das Flugzeug dem Sonnenuntergang entgegen.


*ENDE*

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